«Eine oberirdische Variante kommt nicht infrage»

Soll das Kulturland auf dieser Fläche weitestgehend erhalten bleiben oder nicht? Die Gemeinden Wangen, Tuggen und Schübelbach sagen Ja und bevorzugen eine Tiefvariante für den Autobahnanschluss Wangen-Ost. Bild Archiv

Noch sind die Stellungnahmen der Gemeinden Wangen, Tuggen und Schübelbach zu Wangen-Ost nicht beim Kanton eingereicht. Doch schon jetzt steht fest: Sie bevorzugen trotz Mehrkosten von 130 Mio. Fr. die Variante Tief.

Ein Konsens wurde gesucht – und auch gefunden: Die Gemeinden Tuggen, Wangen und Schübelbach wollen beim Bau des geplanten Autobahnanschlusses Wangen-Ost so wenig Land wie möglich verbauen. Favorisiert wird von den Gemeinden zwar wie seitens des Kantons die Variante 5, die westlich der Chromenkapelle entlang führt. Nur soll es trotz Mehrkosten von rund 130 Mio. Fr. die Variante Tief – also mit unterirdischem Teilstück – sein, bestätigen die Gemeindepräsidenten Rolf Hinder (Tuggen), Daniel Hüppin (Wangen) und Stefan Abt (Schübelbach). «Für die Gemeinde Wangen kommt eine oberirdische Variante nicht infrage», betont Hüppin. Eine solche würde sie nicht unterstützen – ja sogar bekämpfen. Für Tuggens Präsident ist klar, dass der Autobahnanschluss Wangen-Ost ein March-Projekt ist und der Allgemeinheit zugute komme. Entsprechend findet es Hinder fair, wenn sich der Bezirk finanziell entsprechend beteiligen würde. Auch Schübelbachs Präsident Abt sieht das Projekt als  «wichtige Basis» für eine gesunde Entwicklung der March. (sigi)

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