Wenn das Spielzeug in die Ferien geschickt wird

Spielzeugfreier Kindergarten: Die Kinder lernen, sich mit sich selbst und den «Gspändli» zu beschäftigen. Bild Irene Lustenberger
In fünf Kindergartenklassen in Altendorf wird das Projekt Spielzeugfreier Kindergarten umgesetzt.

Vorgefertigtes, strukturiertes Spielzeug, welches für die Kinder schon fertig ausgedacht ist – also Puppen, Puzzles, Gesellschaftsspiele oder Lego – wird weg­geräumt. Unstrukturiertes Spielmaterial – Mobiliar, Tücher, Röhren, Seile, Schachteln und Kisten – bleibt. Das ist das Konzept des Spielzeugfreien Kinder­gartens, der seit Mitte Januar in fünf Kindergartenklassen der Primarschule Altendorf umgesetzt wird. Was im Kanton Aargau schon seit Jahren erfolgreich durch­geführt wird, hat nun auch Ausser-schwyz erreicht. Im Projekt geht es um die Förderung der Lebens­kompetenz. Dazu gehören die Fähigkeiten, sich verständlich zu machen und andere zu verstehen, Bedürfnisse wahrzunehmen und Beziehungen aufzubauen, eigene Stärken und Schwächen annehmen, Kreativität weiterentwickeln und mehr Mut entfalten und Neues auszuprobieren.