Ohne Helm geht nichts

«Wer hätte vor einigen Jahren gedacht, dass man mit einem Velo auf Berge fährt – und wieder hinunter? Heute gibt es Helme für jeden Velo-Typ», sagt Markus Rothlin von Squadra Mondo. Bild am
Sicherheit für den Zweiradsport kann gekauft werden. Wer dazu ein paar Vorschriften und Empfehlungen beachtet, ist noch besser unterwegs.

Noch immer besteht für Velofahrer keine nationale Helmpflicht. Eigentlich erstaunlich. Doch vielleicht hat gerade diese Freiwilligkeit dazu geführt, dass selbst Knirpse bei ihren ersten Ausfahrten mit dem «Velöli» einen Helm tragen müssen. Und natürlich tragen auch die sicherheitsbewussten Eltern einen, Sportfahrer sowieso und auch E-Bike-Fahrer sparen nicht am Helm.
Überhaupt sollte nicht sparen, wer ein gutes Velo haben will. Zwischen 800 und 8000 Franken kostet ein Zweirad beim Fachhändler, manchmal auch etwas mehr. Natürlich gibt es Internetangebote und zunehmend Konkurrenz von Grossverteilern, oft recht günstig. Das sind «Fahrräder, die dann zu uns gebracht werden, wenn sie nicht funktionieren», sagt Markus Rothlin, Geschäftsführer von Squadra Mondo in Altendorf. Herablassend soll dies aber nicht klingen: «Ich möchte damit sagen, dass unser Geschäft nebst Kauf auch einen guten Beratungs- und Reparaturservice anbietet.
Und was ist sicherer, der Kindersitz oder der Veloanhänger?
Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BfU) empfiehlt für das Mitführen von Kindern den Veloanhänger vor dem Kindersitzli. Auf Stützräder sollte verzichtet werden, die Balance entwickelt sich natürlicher. Dem Kind ab dem ersten Fahrversuch den Helm aufsetzen, um eine Gewöhnung zu erreichen. (am)